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   FG Münster, 27.01.2011 - 3 K 2476/08 Erb   

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FG Münster, 27.01.2011 - 3 K 2476/08 Erb (https://dejure.org/2011,9616)
FG Münster, Entscheidung vom 27.01.2011 - 3 K 2476/08 Erb (https://dejure.org/2011,9616)
FG Münster, Entscheidung vom 27. Januar 2011 - 3 K 2476/08 Erb (https://dejure.org/2011,9616)
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Volltextveröffentlichungen (7)

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Feststellung des Werts einer Gesellschafterforderung im Nachlass; Berücksichtigung einer Bürgschaftsverpflichtung als Nachlassverbindlichkeit; Gewährung des Bewertungsabschlags gem. § 13a Erbschaftsteuergesetz (ErbStG) für Betriebsvermögen

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Erfassung einer Bürgschaftsverpflichtung und Bewertungsabschlag

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)

    Erbschaftsteuer: - Erfassung einer Bürgschaftsverpflichtung und Bewertungsabschlag

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • EFG 2011, 1009
 
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Wird zitiert von ... (2)Neu Zitiert selbst (15)

  • BFH, 18.12.2001 - VIII R 27/00

    Rückstellungen - Rückstellung für Bürgschaft des Besitzgesellschafters zulässig

    Auszug aus FG Münster, 27.01.2011 - 3 K 2476/08
    Es handelt sich insoweit um Sonderbetriebsvermögen (II) (vgl. dazu BFH - Urteile vom 24.07.1997 VIII R 226/84,BFH/NV 1991, 588 und vom 18.12.2001, VIII R 27/00, BStBl II 2002, 733 sowie BFH - Beschluss vom 28.03.2007 IV B 137/06, BFH/NV 2007, 1489).

    Zur Frage des Zeitpunkts der bilanzmäßigen Erfassung der Bürgschaftsverpflichtung geht der IV. Senat des Bundesfinanzhofs davon aus, dass die Bürgschaftsverpflichtung eines Gesellschafters erst bei Beendigung der Gesellschaft zu berücksichtigen ist (BFH - Urteil vom 14.12.1995 IV R 106/94, BStBl II 1996, 226, BFH - Beschluss vom 28.03.2007 IV B 137/06, BFH/NV 2007, 1489), während der VIII. Senat des Bundesfinanzhofs die Bilanzierung einer Bürgschaftsverpflichtung zu dem Zeitpunkt für erforderlich hält, zu dem der Bürge ernsthaft mit einer Inanspruchnahme rechnen muss und sein Rückgriffsanspruch gegenüber der Gesellschaft wertlos ist (BFH - Urteile vom 24.07.1990 VIII R 226/84, BFH/NV 1991, 588 und vom 18.12.2001 VIII R 27/00, BStBl II 2002, 733).

  • BFH, 24.07.1990 - VIII R 226/84

    Steuerliche Bewertung von Einkünften aus der Tätigkeit als geschäftsführender

    Auszug aus FG Münster, 27.01.2011 - 3 K 2476/08
    Es handelt sich insoweit um Sonderbetriebsvermögen (II) (vgl. dazu BFH - Urteile vom 24.07.1997 VIII R 226/84,BFH/NV 1991, 588 und vom 18.12.2001, VIII R 27/00, BStBl II 2002, 733 sowie BFH - Beschluss vom 28.03.2007 IV B 137/06, BFH/NV 2007, 1489).

    Zur Frage des Zeitpunkts der bilanzmäßigen Erfassung der Bürgschaftsverpflichtung geht der IV. Senat des Bundesfinanzhofs davon aus, dass die Bürgschaftsverpflichtung eines Gesellschafters erst bei Beendigung der Gesellschaft zu berücksichtigen ist (BFH - Urteil vom 14.12.1995 IV R 106/94, BStBl II 1996, 226, BFH - Beschluss vom 28.03.2007 IV B 137/06, BFH/NV 2007, 1489), während der VIII. Senat des Bundesfinanzhofs die Bilanzierung einer Bürgschaftsverpflichtung zu dem Zeitpunkt für erforderlich hält, zu dem der Bürge ernsthaft mit einer Inanspruchnahme rechnen muss und sein Rückgriffsanspruch gegenüber der Gesellschaft wertlos ist (BFH - Urteile vom 24.07.1990 VIII R 226/84, BFH/NV 1991, 588 und vom 18.12.2001 VIII R 27/00, BStBl II 2002, 733).

  • BFH, 28.03.2007 - IV B 137/06

    Mitunternehmer; Bürgschaftsverbindlichkeit; doppelstöckige PersG

    Auszug aus FG Münster, 27.01.2011 - 3 K 2476/08
    Es handelt sich insoweit um Sonderbetriebsvermögen (II) (vgl. dazu BFH - Urteile vom 24.07.1997 VIII R 226/84,BFH/NV 1991, 588 und vom 18.12.2001, VIII R 27/00, BStBl II 2002, 733 sowie BFH - Beschluss vom 28.03.2007 IV B 137/06, BFH/NV 2007, 1489).

    Zur Frage des Zeitpunkts der bilanzmäßigen Erfassung der Bürgschaftsverpflichtung geht der IV. Senat des Bundesfinanzhofs davon aus, dass die Bürgschaftsverpflichtung eines Gesellschafters erst bei Beendigung der Gesellschaft zu berücksichtigen ist (BFH - Urteil vom 14.12.1995 IV R 106/94, BStBl II 1996, 226, BFH - Beschluss vom 28.03.2007 IV B 137/06, BFH/NV 2007, 1489), während der VIII. Senat des Bundesfinanzhofs die Bilanzierung einer Bürgschaftsverpflichtung zu dem Zeitpunkt für erforderlich hält, zu dem der Bürge ernsthaft mit einer Inanspruchnahme rechnen muss und sein Rückgriffsanspruch gegenüber der Gesellschaft wertlos ist (BFH - Urteile vom 24.07.1990 VIII R 226/84, BFH/NV 1991, 588 und vom 18.12.2001 VIII R 27/00, BStBl II 2002, 733).

  • BGH, 10.11.2010 - IV ZR 51/09

    Pflichtteilsanspruch: Berücksichtigung einer dinglichen Belastung eines

    Auszug aus FG Münster, 27.01.2011 - 3 K 2476/08
    Zivilrechtlich handelt es sich bei einer vom Erblasser eingegangenen Bürgschaftsverpflichtung um eine im Wege der Gesamtrechtsnachfolge (§ 1922 BGB) auf den Erben übergegangene Nachlassverbindlichkeit, die wertmäßig so lange nicht berücksichtigt werden kann, als ihre tatsächliche Verwirklichung unsicher ist (vgl. OLG Köln, Beschluss vom 02.10.2003 2 W 95/03, ZEV 2004, 155 mit weiteren Nachweisen zu Literatur und Rechtsprechung; BGH - Urteil vom 10.11.2010 IV ZR 51/09, zitiert nach juris).
  • BFH, 19.01.1993 - VIII R 128/84

    Gewerbebetrieb - Absprachen - Schlußbilanz

    Auszug aus FG Münster, 27.01.2011 - 3 K 2476/08
    Bei dem Verrechnungskonto handelt es sich um Eigenkapital, dessen Verlust sich nach ertragsteuerlichen Grundsätzen erst im Rahmen des Ausscheidens des Gesellschafters aus der Gesellschaft bzw. im Zeitpunkt der Veräußerung oder Auflösung der Gesellschaft auswirkt (vgl. BFH-Urteile vom 12.07.1990 IV R 37/89, BStBl II 1991, 64 und vom 19.01.1993 VIII R 128/84, BStBl II 1993, 594); eine Abschreibung der Forderung auf einen früheren Zeitpunkt kommt nicht in Betracht.
  • BFH, 04.02.2010 - II R 25/08

    Kein Erlass der Erbschaftsteuer wegen insolvenzbedingter Veräußerung des

    Auszug aus FG Münster, 27.01.2011 - 3 K 2476/08
    Die Begünstigung entfällt gem. § 13a Abs. 5 Nr. 1 ErbStG, soweit der Erwerber innerhalb von fünf Jahren nach dem Erwerb den Teilbetrieb oder Mitunternehmeranteil veräußert oder aufgibt, wobei auch eine Veräußerung oder Aufgabe im Rahmen einer Insolvenz die Nachversteuerung auslösen (vgl. BFH - Urteil vom 16.02.2005 II R 39/03, BStBl II 2005, 571 und zuletzt BFH - Urteile vom 04.02.2010 II R 25/08, BStBl II 2010, 663, und vom 17.03.2010, II R 3/09, BStBl II 2010, 749, mit weiteren Nachweisen zur Rechtsprechung).
  • BFH, 14.12.1995 - IV R 106/94

    Keine Auswirkungen von nachträglichen Einlagen eines beschränkt haftenden

    Auszug aus FG Münster, 27.01.2011 - 3 K 2476/08
    Zur Frage des Zeitpunkts der bilanzmäßigen Erfassung der Bürgschaftsverpflichtung geht der IV. Senat des Bundesfinanzhofs davon aus, dass die Bürgschaftsverpflichtung eines Gesellschafters erst bei Beendigung der Gesellschaft zu berücksichtigen ist (BFH - Urteil vom 14.12.1995 IV R 106/94, BStBl II 1996, 226, BFH - Beschluss vom 28.03.2007 IV B 137/06, BFH/NV 2007, 1489), während der VIII. Senat des Bundesfinanzhofs die Bilanzierung einer Bürgschaftsverpflichtung zu dem Zeitpunkt für erforderlich hält, zu dem der Bürge ernsthaft mit einer Inanspruchnahme rechnen muss und sein Rückgriffsanspruch gegenüber der Gesellschaft wertlos ist (BFH - Urteile vom 24.07.1990 VIII R 226/84, BFH/NV 1991, 588 und vom 18.12.2001 VIII R 27/00, BStBl II 2002, 733).
  • BFH, 21.06.1989 - X R 14/88

    Zur Art und zur Ermittlung der Einkünfte des persönlich haftenden Gesellschafters

    Auszug aus FG Münster, 27.01.2011 - 3 K 2476/08
    Soweit der Beklagte in seiner Einspruchsentscheidung unter Heranziehung des BFH - Urteils vom 21.06.1989 (X R 14/88, BStBl II 1989, 881) die Bilanzierung der Bürgschaftsverpflichtung bereits dem Grunde nach verneint hat, folgt dem der Senat allerdings nicht, da das vom Beklagten in Bezug genommene Urteil den Sonderfall einer Kommanditgesellschaft auf Aktien betrifft.
  • BFH, 16.02.2005 - II R 39/03

    Wegfall der Steuerbefreiung nach § 13 Abs. 2 a Satz 3 ErbStG bei Veräußerung des

    Auszug aus FG Münster, 27.01.2011 - 3 K 2476/08
    Die Begünstigung entfällt gem. § 13a Abs. 5 Nr. 1 ErbStG, soweit der Erwerber innerhalb von fünf Jahren nach dem Erwerb den Teilbetrieb oder Mitunternehmeranteil veräußert oder aufgibt, wobei auch eine Veräußerung oder Aufgabe im Rahmen einer Insolvenz die Nachversteuerung auslösen (vgl. BFH - Urteil vom 16.02.2005 II R 39/03, BStBl II 2005, 571 und zuletzt BFH - Urteile vom 04.02.2010 II R 25/08, BStBl II 2010, 663, und vom 17.03.2010, II R 3/09, BStBl II 2010, 749, mit weiteren Nachweisen zur Rechtsprechung).
  • BFH, 05.05.2010 - II R 16/08

    Erbschaftsteuerrechtliche Folgen einer Pensionszusage an eine

    Auszug aus FG Münster, 27.01.2011 - 3 K 2476/08
    Damit gelten für die erbschaftsteuerliche Erfassung dieser Verpflichtung gem. § 12 Abs. 5 ErbStG i. V. m. §§ 95 und 109 BewG für den Bestand und den Wert der zu berücksichtigenden Verbindlichkeit die ertragsteuerlichen Bilanzierungsregelungen (vgl. dazu auch BFH - Urteil vom 05.05.2010 II R 16/08, BStBl II 2010, 923).
  • BFH, 20.03.2002 - II R 53/99

    Schenkungsteuer - Freibetrag bei der Übertragung von Betriebsvermögen

  • BFH, 17.03.2010 - II R 3/09

    Anwendbarkeit des § 13a Abs. 5 Nr. 1 ErbStG a. F. bei zwangsweiser Veräußerung

  • BFH, 12.07.1990 - IV R 37/89

    Zeitpunkt der Gewinnminderung bei Bürgschaft eines Kommanditisten für KG

  • OLG Köln, 02.10.2003 - 2 W 95/03

    Berücksichtigung von Bürgschaftsverbindlichkeiten bei der Berechnung des

  • FG Münster, 18.01.2007 - 3 K 4009/04

    Festsetzung der Erbschaftsteuer unter Berücksichtigung des Bewertungsabschlags

  • BFH, 17.04.2013 - II R 12/11

    Bewertung einer Gesellschafterforderung für Zwecke der Erbschaftsteuer

    Die Entscheidung ist in Entscheidungen der Finanzgerichte 2011, 1009 veröffentlicht.
  • FG Münster, 27.01.2011 - 3 K 3094/10

    Abweichende Steuerfestsetzung aus sachlichen Billigkeitsgründen

    Im Klageverfahren 3 K 2476/08 Erb gegen die Erbschaftsteuerfestsetzung hat der Senat durch Urteil vom 27.01.2011 entschieden, dabei die Bürgschaftsverpflichtung erbschaftsteuermindernd berücksichtigt und die Klage im Übrigen abgewiesen.

    Soweit der Kläger den Festsetzungserlass in Bezug auf die Bürgschaftsverpflichtung begehrt, ist dieses Begehren aufgrund des Urteils des Senats in dem Verfahren 3 K 2476/08 Erb gegenstandslos geworden.

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